Auf Eberhofers Spuren

Schierlinger Frauenkreis besuchte Niederkaltenkirchen

Es war ein grosser Tag für alle Frauen, die Fans der Eberhofer-Krimis sind. Der Schierlinger Frauenkreis hatte eine Busfahrt nach „Niederkaltenkirchen“ organisiert, um die Drehorte zu besichtigen. Der zweite Bürgermeister von Frontenhausen, Franz Wimmer, freute sich über so viele interessierte Frauen und auch darüber, dass er im bayrischen Dialekt sprechen konnte, was bei den Führungen selten der Fall ist, weil Eberhofer-Fans aus ganz Deutschland nach Frontenhausen pilgern.

Start war am Friedhof, da dieser in allen Filmen eine Rolle spielt. Im Schnitt werden dort ein bis zwei Beerdigungen pro Film gedreht. Hier bekamen die Zuhörerinnen auch Hintergrund-Informationen, warum gerade Frontenhausen als Filmkulisse ausgesucht wurde. „Während der Dreharbeiten wird der Ort von der Filmcrew auf den Kopf gestellt. Strassen werden gesperrt, Geschäfte umgestylt und Wohnhäuser belegt. Das ist nur mit vielen ehrenamtlichen Helfern, wie auch der Feuerwehr, zu stemmen“, erklärte Wimmer.

Weiter ging es vorbei an markanten Punkten im Ort, wie der Metzgerei Simmerl, der Pfarrkirche, dem Marienplatz mit dem Rathaus und verschiedenen anderen Drehorten. Das Ende der Führung war bei der Riesenleberkassemmel, die während der Dreharbeiten zu „Leberkäsjunkie“ sogar bewacht werden musste, da Fans dieses Equipment sehr anziehend fanden.

Am Ende bedankte sich Michaela Berger vom Frauenkreis für die sehr interessante und detaillierte Führung und übergab Franz Wimmer eine Spende, die wohltätigen Organisationen zu Gute kommen soll. Auf dem Rückweg war natürlich eine Fahrt um den Eberhofer-Kreisel Pflicht. Dann ging es weiter nach Mengkofen in den Landgasthof „Zur Post“, wo sich die Damen eine Brotzeit schmecken ließen.